Elena Stern-Bejlis, Klavierpädagogin
Elena Stern-Bejlis

Ich bin Konzertpianistin und Diplom-Musikpädagogin, Absolventin des Moskauer Staatskonservatoriums. Ich gebe Klavierunterricht seit mehr als 30 Jahren.

Ich möchte, daß meine Schüler eine neue Welt entdecken, die sehr schön ist und voll seelischer Bewegungen, die durch Berührung der Tasten ausdrückbar sind: Leidenschaft, Zärtlichkeit, Liebe, Verdruß, Ärger, Wut, Humor.

Sehr oft erlebe ich, wie ein Kind wieder und wieder mit steigerndem Gefühl das wunderschöne Stück von R. Schumann »Erster Verlust« spielt: es wird ein eigenes Ereignis – ein Verlust? – wieder erlebt, und die Musik hilft, die Schmerzen zu überwinden.

Methodik

Von der ersten Unterrichtstunde an beginnt die Arbeit am Klang. Der Klang kann schön sein, es ist aber wichtiger, daß er einen Charakter besitzt: er kann staccato (»abgestoßen«) und trocken sein, federnd wie im Marsch von Prokofjew, weich und klagend wie im Waisenkind von Maikapar, böse und wütend wie in der Hexe (»Баба-Яга«) von Tschaikowski, geheimnisvoll wie in Vision fugitive von Prokofjew oder fröhlich wie in der Sonate D-Dur von Haydn.Diese Arbeit am Klang ist charakteritisch für die russische Klavierschule und ein wichtiger Teil meines Unterrichts.

Auch die Arbeit an der Dramaturgie und der Form beginnt gleich in den ersten Stunden. Eine Phrase, sogar die kürzeste, hat nur einen einzigen Höhepunkt, auf den die melodische Linie und die Spannung wellenartig zukommen und wieder zurückgehen.

Für die Entwicklung der Fingertechnik verwende ich in meinem Unterricht die Etüden von Czerny – das m. E. beste Material für die Ausbildung der Klaviertechnik: Czerny-Germer für Anfänger, später mit steigender Erfahrung op. 299 und op. 740.

Schwerpunkte

Klavierunterricht
für Kinder ab 4 Jahren, Erwachsene, Anfänger
und Fortgeschrittene.
Kammermusik, Korrepetition,
Elementare Musiktheorie, Harmonielehre.

Begabtenförderung,
Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfungen
an Musikhochschulen, Konservatorien und auf
Klavierwettbewerbe.

Musizieren nach den weltweit hochgeschätzen Werten der »Russischen Klaviermethodik« mit der besonderen Kunst der Anschlagkultur und Fingerfertigkeit.

Ich finde es wichtig, daß die Schüler ihre erlernten Fähigkeiten regelmäßig in Rahmen von Schülerkonzerten zeigen. Als DTKV-Mitglied ermögliche ich meinen Schülern seit vielen Jahren die Teilnahme an Konzerten, die der FTKB veranstaltet: Atzert-Pianohaus, Bechstein-Pianohaus, Forum »Frankfurter Sparkasse« und andere.

Organisatorisches

Der Unterricht findet bei mir zu Hause (Frankfurt-Ginnheim) statt. Zur Verfügung stehen ein Flügel und ein Konzert-E-Piano Korg-15 (beide von Yamaha).

Das Honorar richtet sich nach der Dauer der Unterrichtsstunde (45 Minuten, 60 Minuten oder nach Vereinbahrung). Das Honorar wird monatlich bezahlt. Schulferien und Feiertage sind unterrichtsfrei. In den Sommerferien gebe ich bei der Gelegenheit 1-2 Stunden kostenlos, damit die Pause nicht zu lang wird.

Bei Interesse schicke ich Ihnen gern meine Preisliste zu.

Stunden, die von meiner Seite ausfallen, werden nachgeholt.

Stunden, die von Schülerseite aus abgesagt werden, müssen nicht nachgeholt werden, aber wenn Sie mich 5 Tage im voraus benachrichtigen, versuche ich, eine Terminalternative zu finden.

Gekündigt werden kann jederzeit formlos mit einer Frist von 2 Wochen zum Monatsende.

Ich unterrichte auch an der Musikschule des Volksbildungsvereins Hofheim a. Taunus. Wenn Sie in der Nähe wohnen und ich freie Plätze habe, würde ich Sie gern in meiner Klasse begrüßen.

»Die Erziehung zur Musik ist von höchster Wichtigkeit, weil Rhytmus und Harmonie machtvoll in das Innerste der Seele dringen«

Platon

»Musik ist künstlerischer Ausdruck menschlichen Seins. Sie ist Sprache und fordert zum Kontakt, zur Kommunikation auf. Wie jede Sprache hat sie ihre Grammatik und ihre Vokabeln, die man um so sicherer beherrscht, je früher man sie erlernt. Bis ins hohe Alter fördert ein erlerntes Instrument die Geselligkeit und anregende Bekanntschaften. Das Klavier regt besonders zu Kreativität und weiterem Verständnis der Musiksprache an«

Dr. Linde Tiesbrummel, Ärztin

»Musika ist eine Disziplin..., so die Leute gelinder, sanftmütiger, sittsamer und vernünftiger macht«

Martin Lüther

»Durch Klavierspielen – insbesondere bereits in der Kindheit - werden feinmotorische Fähigheiten und die neurolalen Vernetzungen im Gehirn deutlich verstärkt. Grundsätzlich aktiviert schöne Musik Zentren im Gehirn, die glücklich machen, und stimuliert das körpereigene Selbstbelohnungssystem«

Dr. Hans-Hermann Winter, Neurologe

Biographie

Den ersten Klavierunterricht erhielt ich mit 5 Jahren von meiner Mutter, Pianistin und Pädagogin Ada Gerber-Goldberg. Mit 5,5 Jahren wurde ich in die »Zentrale Musikschule für hochbegabte Kinder« (Z.M.SCH) beim Moskauer Staatskonservatorium in der Klasse der Klavierdozentin Elena Hoven aufgenommen. Nach dem Diplomabschluß folgte das Studium am Moskauer Konservatorium in der Klasse des weltberühmten Pianisten und Pädagogen Lev Oborin. Von ihn habe ich besondere Impulse bekommen, er war ein außerordentlicher Mensch, ausgezeichneter Musiker mit der besonderen Klangkultur, eine große Persönlichkeit.

Mit 23 bekam ich ein »Diplom mit Auszeichnung« des Moskauers Konservatoriums als »Konzertpianistin, Klavierpädagoge, Kammermusikerin«.

Nach dem Diplom-Abschluß begann meine Tätigkeit als Konzertpianistin und Klavierpädagogin. Viele Jahre lang habe ich an der Moskauer Musikakademie Klavier und Kammermisik unterrichtet, auch in meiner ehemaligen »Zentralen Musikschule« war ich als Klavierdozentin tätig. Gleichzeitig unternahm ich Konzertreisen in die gesamte Sowjetunion und ins Ausland und machte Aufnamen bei »Radio Moskau«.

Im Jahre 1992 begann meine pädagogische Tätigkeit an der Musikschule des Volksbildungsvereins Hofheim a. T.

Im Jahre 1995 folgte ein Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main im Fach Korrepetition (Fachbereich KA)

2003 erhielt ich einen Lehrauftrag für Klavier im Fachbereich Musik der Johann-Guttenberg-Universität in Mainz (Hochschule für Musik).

Parallel führte ich intensive Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikpartnerin. 1998 machte ich eine Aufnahme für den Hessischen Rundfunk.

Unter meiner Schülern befinden sich viele Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe: »Jugend musiziert«; (Deutschland), Mendelssohn-Wettbewerb (Deutschland), Barry-Dvarionas (Litauen), Piano-Competition (Niederlande) u.v.m.

Ich bin Mitglied des DTKV (Deutscher Tonkünstlerverband), vielmals Juror beim Robert-Stolz Wettbewerb (später Mendelssohn-Wettbewerb), beim Klavierwettbewerb in der Stadt Büdingen.

DTKV